Magen-Darm-Erkrankungen

Ein optimaler und ausbalancierter Vitalstoffhauhalt ist notwendig, um die Gesundheit zu fördern bzw. wieder gesund zu werden. Es ist nicht selten, dass Vitalstoffe eine entscheidende Rolle in Bezug auf den Therapieerfolg spielen. Viele Ärzte und Wissenschaftler erkennen die positiven Effekte von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren an. In ihrer Kombination können sie sich äußerst vorteilhaft auf den menschlichen Organismus auswirken, die Gesundheit stärken und Krankheiten vermeiden.

Viele Menschen werden von Verdauungsstörungen geplagt. Bewegungsmangel und Ballaststoffarme Ernährung führen zu Verstopfungen. Hastig heruntergeschlungenes essen und übermäßiger Stress können Reizdarmsymptome, wie Blähungen und Durchfall hervorrufen. Zu viel und zu fettiges Essen verursacht Sodbrennen.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Am häufigsten treten jedoch die schmerzhaften Darmkrankheiten Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auf. Morbus Crohn ist eine chronische und unspezifische Darmentzündung, die alle Teile des Magen-Darm-Traktes befallen kann. Hauptsächlich tritt diese Entzündung jedoch im unteren Abschnitt des Dünndarms und im Dickdarm auf. Es können sich Abszesse und Fisteln bilden, die zu starken Schmerzen führen. Auch Durchfälle, Fieber und Gewichtsverlust sind Symptome dieser entzündlichen Darmerkrankung.

Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung des Dickdarms, mit zwischenzeitlicher Besserung aber immer wiederkehrende Krankheitsschüben- und symptomen. Oftmals kommt es zu blutig-schleimigen Durchfällen und starkem Gewichtsverlust. Patienten mit Colitis ulcerosa sind außerdem einem erhöhten Risiko für ein kolorektales Karzinom ausgesetzt.

Diese Magen-Darm-Erkrankungen sind allesamt sehr schmerzhaft und beeinträchtigen das Leben der Betroffenen immens. Da vor allem bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa der Darm nach einiger Zeit stark beschädigt ist, müssen sich einige sogar einer Operation unterziehen und sich den betroffenen Abschnitt des Darms entfernen lassen.

Mangelernährung als Hauptursache

Auslösende Faktoren dieser Magen-Darm-Erkrankungen sind überwiegend einer falschen und unausgewogenen Ernährung zuzuschreiben. Vor allem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Betroffene sind oft schwer mangelernährt, da sie den Appetit verlieren und aufgrund des erkrankten Darms Nährstoffe nur sehr schlecht aufnehmen können. Aber auch Stress in Beruf und Alltag, starkes Übergewicht oder unzureichende Bewegung begünstigen die Entstehung dieser Krankheiten.

Die exakten Krankheitsursachen sind bis heute noch nicht geklärt. Fest steht jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und entzündlichen Darm- oder Magenerkrankungen gibt. Ein noch auffälligeres Indiz für diese Tatsache ist, dass diese Krankheiten in Nordeuropa häufiger auftreten, als in Südeuropa. Die mediterrane Kost ist im Gegensatz zur Nahrung in Nordeuropa reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und pflanzlichen Antioxidantien.

Aufgrund des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Magen-Darm-Erkrankungen ist es an der Zeit, als Betroffener seine Ernährung komplett umzustellen bzw. durch zusätzliche Einnahme von Vitalstoffen die Krankheiten positiv zu beeinflussen. So sollten zur Prävention und unterstützend bei der Therapie der Krankheiten oben genannte Risikofaktoren vermieden und auf eine angemessene Zufuhr bestimmter Vitalstoffe geachtet werden. Unter anderem ist bei Magen-Darm-Erkrankungen auf eine ausreichende Aufnahme folgender Vitalstoffe zu achten: Vitamin A,C,D,E, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren, Pantothensäure, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren.

Vitalstoffe unterstützen unser körpereigenes Energiekraftwerk – die Mitochondrien, dienen zur optimalen Funktionstüchtigkeit des Körpers, beugen Krankheiten vor oder tragen zur Besserung der bereits bestehenden Krankheit bei. Sie sind die ideale Ergänzung zur alltäglichen Ernährung und verhelfen auf natürliche Art und Weise zu einem besseren Wohlbefinden.