Hauterkrankungen

Ein optimaler und ausbalancierter Vitalstoffhauhalt ist notwendig, um die Gesundheit zu fördern bzw. wieder gesund zu werden. Es ist nicht selten, dass Vitalstoffe eine entscheidende Rolle in Bezug auf den Therapieerfolg spielen. Viele Ärzte und Wissenschaftler erkennen die positiven Effekte von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren an. In ihrer Kombination können sie sich äußerst vorteilhaft auf den menschlichen Organismus auswirken, die Gesundheit stärken und Krankheiten vermeiden.

Die Haut ist nicht nur ein offensichtliches Schönheitsmerkmal. Sie ist auch eines der funktionell vielseitigsten Organe des menschlichen Organismus. In unserer Haut befindet sich ein dicht verzweigtes Netz von Blutgefäßen, Nerven und Drüsen. Ein Stück Haut der Größe einer Briefmarke enthält einen Meter Blutgefäße, drei Millionen Zellen, drei Meter Nerven und mehr als 100 Schweiß-und Talgdrüsen.

Wie jedes andere Organ, kann auch die Haut krank werden. Typische Hauterkrankungen sind Akne, Neurodermitis und Psoriasis, besser bekannt unter dem Begriff Schuppenflechte. Dies sind chronische entzündliche Hauterkrankungen, die schubweise auftreten und zu starken Schmerzen, Juckreiz und flächenhaften Rötungen bzw. Pickel führen. Bei diesen Krankheiten handelt es sich um Stoffwechselstörungen, die sich hauptsächlich in Form entzündlicher Veränderungen der Haut äußern.

Einflüsse von Außen

Die endogenen Ursachen, die den Stoffwechsel derart beeinflussen und zu diesen Hauterkrankungen führen, sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch Faktoren, die Akne, Neurodermitis oder Psoriasis begünstigen. Das Hautbild kann unter anderem von äußeren Beanspruchungen wie der übermäßigen Pflege mittels chemisch verunreinigter Produkte oder durch zu viel UV-Licht beeinträchtigt werden. Zudem wirken sich Stress, zusätzliche Hormone (z.B. Pille) oder Alkohol negativ auf die Haut aus.

Auch der Ernährung ist eine bedeutende Rolle zuzuschreiben. Patienten mit Akne empfiehlt man z.B. eine fett- und zuckerhaltige Nahrung zu meiden und dafür auf ballaststoffreiche und vollwertige Kost zurückzugreifen. Neurodermitis- oder Psoriasis-Patienten sollten auf Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Eier verzichten und stattdessen Omega-3-Fettsäuren-reiche Nahrungsmittel wie Lachs, Hering, Sardinen, oder auch Raps-, Soja-, Nuss oder Leinöl verzehren.

An dieser Stelle muss jedoch ausdrücklich erwähnt werden, dass vor allem bei Menschen mit Neurodermitis Vorsicht geboten ist. Auf Grund der individuellen Vielfalt der Nahrungsmittel-Unverträglichkeit, kann keine einheitliche Empfehlung in Bezug auf die Ernährung ausgesprochen werden.

Vitalstoffe versprechen Besserung

Fest steht jedoch, dass Vitalstoffe bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Psoriasis positive Aspekte mit sich bringen und das Hautbild insgesamt verbessern. So sollten zur Prävention und unterstützend bei der Behandlung der Krankheiten oben genannte Risikofaktoren vermieden und auf eine angemessene Zufuhr bestimmter Vitalstoffe geachtet werden. Unter anderem ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf eine ausreichende Aufnahme folgender Vitalstoffe zu achten: Vitamin A,C,E, Coenzym Q10, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren, Kalzium und Magnesium.

Vitalstoffe unterstützen unser körpereigenes Energiekraftwerk – die Mitochondrien. Sie dienen zur optimalen Funktionstüchtigkeit des Organismus, beugen Krankheiten vor oder tragen zur Besserung der bereits bestehenden Krankheit bei. Sie sind die ideale Ergänzung zur alltäglichen Ernährung und verhelfen auf natürliche Art und Weise zu einem besseren Wohlbefinden.